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Ganzheitliche Erlebnispädagogik

Weiterbildungen für Menschen aus sozialen und pädagogischen Berufen

Die Ausbildung zum Erlebnispädagogen bei eventus ist in Modulform konzipiert und richtet sich insbesondere an Menschen aus sozialen und pädagogischen Berufen: Sozialarbeiter, Erzieher, Lehrer, Dozenten, Trainer und Therapeuten.  Aber auch Quereinsteiger sind willkommen sowie alle, welche die interdisziplinären Möglichkeiten der Erlebnispädagogik kennenlernen möchten. Diese Weiterbildung bietet eine ideale Grundlage bzw. Erweiterung für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Zum Lernen bieten wir ein Umfeld, welches geprägt ist von gegenseitigem fachlichen Austausch, von Akzeptanz, Kompetenz und dem profunden Verständnis der jeweiligen Einsatzfelder. Darüber hinaus hat sich das Seminar immer wieder als eine Orientierung für den eigenen Weg bewährt. Die Kurse finden berufsbegleitend jeweils an den Wochenenden in Berlin und Umgebung statt. Pro Jahr werden mindestens zwölf Kursmodule angeboten. Die Teilnahme an allen Weiterbildungswochenenden ist von der Senatsverwaltung für Arbeit als Bildungsurlaub anerkannt.

Kursmodule

Alle Kursmodule sind als erlebnispädagogische Einzelfortbildungen zu einem Einzelpreis von 180,00 Euro besuchbar. Deren Besuch wird mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung bestätigt.

 

Step In - Einführung in die EP

"Neue Schritte wagen"

 

Einführung in die Erlebnispädagogik - Arbeit mit Niedrigseil-Elementen - Jakobsleiter - Bogenschießen - Naturerlebnispädagogik - Spiele - ImproTheater

 

Dieses Einsteigerseminar gibt einen kompakten Überblick über grundlegende Herangehsweisen und Fragestellungen in der Erlebnispädagogik. Gleichzeitig verschafft es Ausbildungsinteressenten einen Einblick in die Arbeitsweise bei eventus und gibt die Möglichkeit sich gegenseitig besser kennenzulernen. Der Step In ist kein Bestandteil der Aus- und Weiterbildung zum/ zur "Geprüften Erlebnispädagogen/-in".  Er wird auf Wunsch jedoch als Erweiterungskurs für die Weiterbildung angerechnet.

Pädagogik

"Abenteuer gestalten"

 

Ziele und Geschichte der Erlebnispädagogik - Auftragsklärung - Einsatzfelder - Methodik und Didaktik - Lernmodelle - Wagnis und Vertrauen - Leitung und Feed back - Entwicklung der Kindheit und Jugend - Kollegiale Beratung

Team

"Vom Einzelnen zum Ganzen"

 

Kooperative Abenteuerspiele in der Teambildung - Psychologie der Gruppendynamik - Reflexionsmethoden - Gesprächskultur - Konfliktmanagment - Selbstreflexion - Transfer

Spiele

"Spielend Mensch sein"

 

Spielerepertoire: New Games, Kooperative Abenteuerspiele, Vertrauensspiele, Kennenlernspiele, Lustige Abendrunden, Energizer, Geländespiele, Spiele bei Nacht und Dunkelheit - Anleitungsmethoden - Spielpädagogik und ihre Anwendungsmöglichkeiten

Natur

"Mit der Natur auf DU"

 

Die Kunst des Feuermachens - Kochen auf dem Feuer - Kräuterkunde - Naturerlebenspiele - LandArt - Natur und Ästhetik - Nachtspiele gestalten - Schnitzen - Nachhaltiger Umgang mit der Natur

Wildnis - Wald - Erleben

"Dem Ungezähmten begegnen"

 

Hüttenbau - Waldläuferbett - Feuerbohrer bauen - Tierspuren - Pirschen - Naturerfahrungsspiele - Wildnis und Zivilisation - Ökologische Verantwortung - Konzept der offenen Landschaft - Waldkunde - Waldbaden - Sinnesschule Wald

Trekking

"Dem Wesentlichen auf der Spur"

 

Outoor Trekking - Richtig Packen und Wandern - Orientieren mit Karte und Kompass - Biwak - Rechtliches - Spiele unterwegs - Letterbox Rallye - Wetter- und Gewitterkunde - Orientieren mit Sternen - Dunkelheit und Ängste - Aufbruch in die Fremde - Wanderapps - Notfallsplanung und Krisenmanagment

Kanu und Floß

"Alles im Fluss"

 

Gruppenfahrten im Kanu erlebnispädagogisch gestalten und begleiten - Floßbau als Kooperationsaufgabe - Paddeltechnik - Sicherheit - Kenterübungen - Floßbauvarianten - Spiele auf dem Wasser

Seilabenteuer

"Gemeinsam sind wir stark"

 

Teamübungen und Spiele - Aufbau mobiler Niederseilelemente - Knotenkunde - Sicherheit - Technik - Seil als Gestaltungselement für Teamspiele

 

Alle diese Elemente sind bis max. 50 cm über dem Boden und bieten eine vielseitige Nutzung in der Erlebnispädagogik, ganz ohne Klettern. Mit dem Extrakurs "Klever Top Rope Sicherungsschein", den wir im Zusammenhang mit dem Seminar Seilabenteuer anbieten, kann die Lizenz zur Sicherung an Top Rope Elementen erworben werden. Wir empfehlen beide Seminare, um als Anleiter auch Kletterelemente zu betreuen.

Klever Top Rope Sicherung

"Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet"

 

 

Mit dieser Lizenz können am Top gesicherte Kletterelemente wie Jakobsleiter, Prusikstationen, Baumklettern, Kistenklettern uvm. fachgerecht und erlebnispädagogisch betreut werden.

 

Der Extrakurs "Klever Top Rope Sicherungsschein" wird als Ergänzung zum Seminar Seilabenteuer empfohlen und angeboten.

One world - One sound

"Groove und Swing"

 

Musik in der Erlebnispädagogik - Singen am Lagerfeuer - Percussion - Klangimprovisationen - internationale Folktänze - Musik als Kommunikation - Musik in der Interkulturellen Bildung

Theater-Spiel

"Eine Rolle spielen"

 

Improvisations- und Bewegungstheater - Spaß am theatralischen Spiel - Überwindung und Gesehen werden - Erzählkunst - Einfache Gestaltung theatralischer Momente - Dramaturgie

S.O.L.O. - Symbolische Naturarbeit

"Im Draussen ganz bei Sich"

 

Einführung in die symbolische Naturarbeit - Ritual und Natur - Möglichkeiten von Schwellenritualen, 24h Solo, Visionsuche, Heldenreise, Medizinwanderung - Selbsterfahrung und Selbstbegegnung im Spiegel der Natur - Labyrinth als symbolischer Lebensweg - Jahreszeiten- und Lebensrad - Reflexion seelischer Prozesse

Intuitives Bogenschießen

"Die Kraft aus der Mitte"

 

Der Bogen als Instrument der Persönlichkeitsschulung - Anleitung im Intuitiven und Traditionellen Bogenschießen - Meditatives Bogenschießen - Bogenkunde - Workshop- und Turniergestaltung

 

Zirkus

"Voll in der Balance"

 

Akrobatik - Jonglage - Balancieren - Clownerie - Jeder kann etwas! Dramaturgie circensischer Momente - Zirkuspädagogik im erlebnispädagogischen Kontext

3-2-1-Jugger! Kampf-Spiel

"Spiel - Spaß - Spannung"

 

Jugger - Kampfkunst als soziale Kommunikationsform - Spielregeln - Warm up's - Aufbau, Ablauf und Einsatzmöglichkeiten - Praxistraining mit Pompfen - Diverse Kampfspiele - Stockkampf

City Bound - StadtRallye

"Dies ist unsere Stadt"

 

Rallyeaufbau und dramaturgische Gestaltung - Elemente des City Bound -  Ein neues Kennenlernen von Ort, Geschichte und Menschen - Wagnis, Witz, Recherche und Begegnung - Abschlusspräsentationen gestalten

Curriculum

Aufbau der Ausbildung:

10 Grundlagenkurse, jeweils Fr. 19.30 Uhr - So 14.00 Uhr (min. 16 UE)

2 Erweiterungskurse, jeweils Fr 19.30 Uhr - So 14.00 Uhr (Wahlpflichtkurse, min. 16 UE))

1 Praktikum von 14 Tagen  - teilt sich auf in 1 Planungs-WE,  2-3 mehrstündige Vortreffen, 1 PraxisSeminar von ca 1 Woche (anerkannt als Bildungsurlaub nach §11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz), 1 Reflexionstag sowie individuelle Vor- und Nachbereitungszeiten. Das Praktikum kann bei eventus oder in der eigenen Einrichtung absolviert werden.

1 Abschlusskolloquium (eintägig)

 

Die Ausbildung bei eventus ist eine berufsbegleitende Zertifizierte Weiterbildung in Modulform. Sie orientiert sich an den gemeinsam mit dem Bundesverband für Erlebnispädagogik (be) entwickelten und anerkannten Qualitätstandards für die Ausbildung von Erlebnispädagogen. Sie schliesst mit dem Zertifikat als "Geprüfte/-r ErlebnispädagogIn" bzw. "Erlebnispädagoge GQ" ab. Eventus ist ordentliches Mitglied im Bundesverband Erlebnispädagogik. Im Bereich der Fort- und Weiterbildung kooperieren wir mit der Freien Fachschule für Sozialpädagogik Berlin.

 

    

 

Pro Jahr bieten wir mindestens 12 Kursmodule an den Wochenenden an. Im Regelfall findet pro Kalendermonat mindestens ein Kurswochenende statt. Alle Grundlagenkurse werden im Laufe eines Kalenderjahres angeboten. Der Einstieg in die Aus- und Weiterbildung ist fortlaufend möglich. Alle Module sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander besucht werden. Nach individuellem Beginn der Weiterbildung sollten die Kurse möglichst fortlaufend besucht werden und der Abschluss innerhalb von 12-15 Monaten erfolgen.

Jedes Kursmodul kann auch als Einzelfortbildung gebucht werden. Fördermöglichkeiten gemäß individueller Voraussetzungen sind vorhanden. Wir beraten gerne.

 

• Qualität und Ganzheitliche Erlebnispädagogik

Die Besonderheit der Weiterbildung bei eventus liegt in dem ganzheitlichen Ansatz, welcher das weite Spektrum "zwischen Kunst und Natur" integriert: Kulturelle Techniken werden verknüpft mit dem Erleben und Lernen in und mit der Natur und Wildnis, so wie es in der Menschheitsgeschichte schon immer der Fall war. Dazu steht uns mit dem eventus Platz in der Nähe von Lychen/Uckermark ein wunderbarer Ort zur Verfügung.

Im sozialen Miteinander legen wir Wert auf ein vertrauensvolles, herzliches Gemeinschaftserlebnis. Wir halten uns an die Qualitätstandards des Bundesverbandes Erlebnispädagogik (be) zur Qualifikation von Erlebnispädagogen sowie an die Europäischen Qualitätstandards für Lebenslanges Lernen. Unsere Dozenten sind erfahrene und qualifizierte Trainer und Pädagogen, die allesamt in der eigenen pädagogischen Praxis verankert sind. Neben der Ausbildung von Erlebnispädagogen unterrichten unsere Dozenten auch in der fachspezifischen Ausbildung von Lehrern und Erziehern.

 

• Praxisorientiert

"Nur, was ich selbst erlebt, was ich mit allen Sinnen erfahren habe, kann ich an andere weitergeben." Deshalb legen wir in der Seminarreihe einen Schwerpunkt auf die Selbsterfahrung im praktischen Lernen, welches parallel durch die Theorie untermauert wird. Eigenes Erleben wird in einem didaktisch-methodischen, Zielgruppen-orientierten Transfer reflektiert. Im Praktikum, etwa auf einem eventus Themencamp, wird die Verzahnung von Theorie und  Praxis aufs Engste erprobt. So hat die Ausbildung zum Erlebnispädagogen bei eventus ständigen Rückbezug zur beruflichen Anwendung. Nach Absprache mit der Ausbildungsleitung kann das Praktikum auch durch ein Praxisprojekt im Rahmen der eigenen beruflichen Tätigkeit (z.B. Klassenfahrt, Projekttage) ersetzt werden. Das Praktikum/PraxisSeminar im Rahmen eines eventus Camps ist gemäß §11 des Berliner Bildungsurlaubsgesetzes von der Senatsverwaltung für Arbeit als Bildungsurlaub anerkannt.

 

• Step In

Der Step In ist eine Möglichkeit, an einem Kompaktwochenende mit verschiedenen Methoden und grundlegenden Ansätzen der Erlebnispädagogik vertrauter zu werden. Der Besuch des Step In hat sich für all diejenigen bewährt, die sich zunächst einen ersten Einblick in die Erlebnispädagogik verschaffen möchten. Als Einsteigerseminar in die Erlebnispädagogik ist er darüber hinaus für diejenigen geeignet, die zunächst die Arbeitsweise von eventus kennen lernen möchten, bevor sie sich für eine grundlegende Ausbildung bei uns entscheiden. Wir empfehlen den Besuch des Step In, ein Einstieg in die Aus- und Weiterbildung ist jedoch auch mit jedem anderen Seminarkurs möglich.

 

• 10 Grundlagenkurse

PÄDAGOGIK * TEAM * SPIELE * NATUR * WILDNIS-WALD-ERLEBEN * OUTDOOR-TREKKING * THEATER * ONE WORLD-ONE SOUND * KANU/FLOSSBAU * SEILABENTEUER

Die Grundlagenkurse sind verpflichtender Bestandteil der Ausbildung. Kurzinfos zu den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten erhält man unter Kursmodule. Sollte der Besuch eines Grundlagenkurses wegen entsprechender Vorkenntnisse erlassen werden, ist stattdessen ein zusätzlicher Erweiterungskurs zu besuchen. Alle bereits bei eventus besuchten Kursmodule werden selbstverständlich für die Ausbildung angerechnet.

 

• 2 Erweiterungskurse

INTUITIVES BOGENSCHIESSEN * SOLO * JUGGERN * ZIRKUS * CITY BOUND

In den Erweiterungskursen kann man mit einigen sehr spezifischen erlebnispädagogischen Medien vertrauter werden. In jedem Kalenderjahr bieten wir mindestens zwei dieser Kurse an. Der Besuch von zwei Erweiterungskursen ist verpflichtender Bestandteil der Ausbildung. Die Ausschreibung der Erweiterungskurse richtet sich nach Anzahl und Interesse der jeweiligen Kursteilnehmer sowie nach dem von Jahr zu Jahr alternierenden Kursplan. Es besteht kein Anspruch auf den Besuch eines ganz bestimmten Erweiterungskurses. Zusätzlich besuchte Kurse werden im Abschlusszertifikat qualitativ bescheinigt.

 

• Praktikum

Das Praktikum gliedert sich in ein Vorbereitungswochenende Mitte März eines jeden Jahres, eine Praxiswoche von maximal 7-10 Tagen im Rahmen eines der eventus Angebote für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene sowie einem Nachtreffen. Das Praktikum birgt wertvolle Informationen und lehrt die praktische Planung, Durchführung und Evaluation erlebnispädagogischer Angebote. Ziel des Praktikums ist die Befähigung der Teilnehmer, danach eigenständig erlebnispädagogische Freizeiten planen, konzipieren und durchführen zu können. Das Vorbereitungswochenende gibt Einblick in Hintergründe, Theorie, notwendige Planung unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Aspekte der Zielgruppen. Im Praxisblock wird von erfahrenen Pädagogen die Umsetzung erlebnispädagogischer Programme gelehrt. Dazu kommt die laufende Reflexion der gruppendynamischen Prozesse durch die eventus Teamer. Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Rahmen des Praxisblocks werden von eventus getragen. Für den Praxisblock sind 5 Werktage/Arbeitstage Urlaub einzuplanen. Nach Absprache kann das Praktikum auch durch ein Praxisprojekt im Rahmen der eigenen beruflichen Tätigkeit ersetzt werden. Hierbei werden von eventus keine Kosten übernommen.

 

• Abschlusskolloquium

Das Abschlusskolloquium ist eine im Regelfall eintägige Veranstaltung am Wochenende. Bei einer hohen Anzahl an Prüflingen kann das Kolloquium auch auf zwei Tage ausgedehnt werden. Zum Abschlusskolloquium wird zugelassen, wer mindestens 11 Kurse besucht hat. In Einzelfällen kann von dieser Regel abgewichen werden. Die schriftliche Abschlussarbeit muss mindestens eine Woche davor eingereicht werden. Sie hat einen Umfang von 5-8 Seiten. Die schriftliche Abschlussarbeit beschreibt ein selbstständig durchgeführtes Praxisprojekt im Rahmen des Praktikums. Es beinhaltet Beschreibung der Zielgruppe, Zielvorgaben, didaktische Grundüberlegungen und sich daraus ergebende erlebnispädagogische Methoden. Sie beschreibt Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Projekts, sowie eine kritische Evaluation desselben. Im Rahmen des Abschlusskolloquiums wird das Praktikum/Praxisprojekt  den anderen Absolventen sowie den Dozenten präsentiert. Dies kann mittels Powerpointpräsentation oder einer anderen kreativen Methode geschehen. Die Präsentation sowie die anschließende Befragung durch die Gruppe wird als mündliche Prüfung gewertet. Den dritten Teil des Abschlusses bildet die Praxisprüfung, welche am selben Tag in Kleingruppen stattfindet. Hier geht es um Knotenkunde, praktischer Aufbau von klassischen erlebnispädagogischen Spielen, methodische Anleitung von Spielen, Sicherheitsregeln, Beobachtungsmodelle der Gruppendynamik. Die genauen Inhalte der Praxisprüfung werden im Vorfeld mit den Absolventen besprochen.

 

• Erste Hilfe

Die TeilnehmerInnen an der Weiterbildung weisen bis zur Abschlussprüfung den Besuch eines Erste Hilfe Kurses nach (nicht älter als 2 Jahre). Der Erste Hilfe Kurs muss bei einem externen Träger (z.B. DRK) besucht werden, Organisation und Bezahlung liegen in Verantwortung des Teilnehmers und werden nicht von eventus getragen.

 

• Voraussetzungen für die Weiterbildung

Pädagogische Vorkenntnisse oder Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen sind zwar gut, aber keine Voraussetzung für den Besuch der Weiterbildung. Was wir erwarten ist jedoch die Bereitschaft, sich auf die Gruppe und ihren Prozess einzulassen und zu derem Wohl beizutragen. Die Teilnahme an der Weiterbildung ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.

 

• Ablauf der Weiterbildung

Der Einstieg in die Ausbildung ist fortlaufend möglich. Das erste Wochenende gilt als Kennenlernwochenende. Danach erfolgt die Entscheidung, ob man sich auf die Inhalte, den Prozess und die Gruppe einlässt. Das Step-In-Wochenende kann ein lohnenswerter Auftakt sein. Nach dem Besuch von 10 Grundlagenkursen, von 2 Erweiterungskursen, der Teilnahme am Praktikum sowie der Präsentation des Praxisprojekts im Rahmen des Abschlusswochenendes überreichen wir das eventus-Zertifikat „Geprüfte/r ErlebnispädagogIn“ bzw. “Erlebnispädagoge GQ“. Darin wird das Spektrum der Weiterbildung und die Praxiserfahrung detailliert benannt. Die Ausbildung sollte möglichst kontinuierlich besucht und nach 12-15 Monaten abgeschlossen werden. Für die Zulassung zur Abschlussprüfung ist der Besuch von mindestens 11 Kursmodulen obligatorisch. Noch ausstehende Kurse müssen zeitnah nachgeholt werden. Im Schnitt findet in jedem Kalendermonat ein Weiterbildungswochenende statt. Die Praxiswochen liegen zu Beginn bzw. am Ende der Berliner Sommerferien.

 

• Nach der Weiterbildung

Ehemaligen Teilnehmern der eventus Weiterbildung, die ihre Kenntnisse auffrischen oder ihr Repertoire erweitern möchten, bieten wir für unsere Angebote im Seminarbereich Sonderkonditionen an. Für alle bisher nicht besuchten Erweiterungskurse gibt es wie schon während der Weiterbildung eine Reduktion des Preises von knapp 20% gegenüber dem Preis als Einzelwochenende, also 150,00 Euro pro Kurs anstatt 180,00 Euro. Für den nochmaligen Besuch eines bereits besuchten Grundlagen- oder Erweiterungskurses gibt es eine Preisreduktion von ca. 60% gegenüber dem Einzelpreis, also 80,00 Euro anstatt 180,- Euro. Darüber hinaus gewähren wir für ehemalige Kursteilnehmer weitere Rabatte bei bestimmten Angeboten von eventus und laden sie zu Veranstaltungen ein, die der Pflege des Miteinanders dienen, z.B. Neujahrsbogenschießen oder Sommerfest.

Termine

Eventus Seminar Erlebnispädagogik Termine Termine
Pflichtkurs (P)/ Wahlpflicht (PE)/
Einzelfortbildung
2020 2019
Zirkus
(Berlin) - WP
24. - 26. Januar 2020  
One world - One sound -
musikalische Kommunikation (Berlin) -P
14. - 16. Februar 2020  
Jugger
(Berlin) -WP
wieder in 2021  
Team
(Eichhof) -P
29.02. - 01. März 2020  
CAMP Leiterschulung

(Berlin)
06. - 08. März 2020  
CAMP
Planung, Vorbereitung Praktikum
(Berlin) -P
13. - 15. März 2020  
Abschluss I

(Berlin)
20. - 22. März 2020  
Spiele

(Berlin) -P
27. - 29. März 2020  
Seilabenteuer

(Eichhof) -P
24. - 26. April 2020  
Natur

(Eichhof) -P
08. - 10. Mai 2020  
Kanu/Floßbau

(Land Brandenburg) -P
05. - 07. Juni 2020  
CAMP Praktikum

(Eichhof u.a.)
26.06. - 05. Juli 2020  
Intuitives Bogenschiessen

(Eichhof) -WP
14. - 16. August 2020  
S.O.L.O.
Symbolische Naturarbeit

(Eichhof) -WP
wieder in 2021  
Wildnis-Wald-Erleben

(Eichhof) -P
28. - 30. August 2020  
STEP IN
Einführung EP

(Eichhof)
28. - 30. August 2020  
Outdoor Trekking

(Eichhof) -P
11. - 13. September 2020  
Abschluss II

(Berlin)
25. -27. September 2020  
City Bound

(Berlin) -WP
02. - 04. Oktober 2020  
Pädagogik

(Berlin) -P
06. - 08. November 2020 08. - 10. November
2019
Theater

(Berlin) -P
27. - 29. November 2020 29. Nov. - 01. Dez.
2019

Preise

Weiterbildung

1. Ausbildung zum Erlebnispädagogen: Zertifikat "Geprüfte/-r Erlebnispädagoge/-in" bzw. Erlebnispädagoge GQ

Kurskosten: 1920,00 EURO

Dauer: 192 UE (10 Grundlagenkurse, 2 Erweiterungskurse, 1 Abschluss-WE). Anerkannt nach den Standards des Bundesverbandes für Erlebnispädagogik (be)

Inkl. Material, Dozenten, Praktikum, Versicherung. Zahlbar in zwei Jahresraten oder nach Absprache.

Exkl. Kosten für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung.

In Berlin ist meist kostenloses Übernachten am Seminarort möglich (Schlafsack, Isomatte). Auswärts entstehen Übernachtungskosten von 18,- Euro pro Wochenende (Zelten), in Ausnahmefällen (z.B. Team-WE) auch mehr. Selbstverpflegung erfolgt in der Gruppe. Wegen Fragen zu Fördermöglichkeiten unserer verschiedenen Fort- und Weiterbildungen setzen Sie sich am besten mit uns in Verbindung. Wir beraten Sie gerne.

 

 

2. Erlebnispädagogische Weiterbildung:  "Basiswissen Erlebnispädagogik"

Kurskosten: 1000,00 EURO

Dauer: 96 UE (6 Kurswochenenden), Förderung "Bildungsprämie" 50% des Kurspreises möglich, qualifiziertes Zeugnis;

führt in Kombination mit dem Vertiefungskurs EP auch zur Zertifizierung als Geprüfter Erlebnispädagoge

Der Kurs "Basiswissen Erlebnispädagogik" stellt ein erlebnispädagogisches Grundwissen zur Verfügung und dient zur Weiterqualifizierung im Bereich der Pädagogik. Er befähigt die Teilnehmer ausgewählte erlebnispädagogische Methoden in ihre bisherige Arbeit einfließen zu lassen. Er verbessert die Kompetenz und die Arbeitsmöglichkeiten im pädagogischen Bereich, weil die Teilnehmer an diesem Kurs ihre Fachkenntnisse und Kompetenzen erweitern sowie Einblicke in grundlegende erlebnispädagogische Methoden bekommen. Der Kurs "Basiswissen EP" stellt jedoch keine vollumfängliche Ausbildung zum Erlebnispädagogen dar. Das Kursprogramm umfasst 6 Kurswochenenden (Pädagogik, Team, Spiele, Natur, Wildnis-Wald-Erleben, Trekking), sowie die Materialien, Skript etc. dazu. Die Kosten für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung sind nicht im Preis enthalten.

 

 

3. Erlebnispädagogische Weiterbildung:  "Vertiefungskurs Erlebnispädagogik"

Kurskosten: 1000,00 EURO

Dauer: 96 UE (6 Kurswochenenden), Förderung "Bildungsprämie" 50% des Kurspreises möglich, qualifiziertes Zeugnis

führt in Kombination mit dem Kurs Basiswissen EP auch zur Zertifizierung als Geprüfter Erlebnispädagoge

Der "Vertiefungskurs Erlebnispädagogik" baut auf dem Kurs "Basiswissen Erlebnispädagogik" auf. Er ist für alle gedacht, die ihre erlebnispädagogischen Kompetenzen weiter vertiefen und um erlebnispädagogische Praxisgebiete wie Bogenschiessen und Kanufahren, Floßbau, Solo, Niedrigseilparcours, Theater und Musik erweitern möchten. Der Besuch des Kurses befähigt die Pädagogen, diese spezifischen Methoden im erlebnispädagogischen Kontext in ihre pädagogische Arbeit einzubringen. Der Vertiefungskurs umfasst 6 Kurswochenenden (Kanu/Floßbau, Seil/Niedrigseil, Theater, Musikalische Kommunikation, Bogenschiessen/Solo sowie Jugger/Zirkus/City Bound). Die Kursgebühr umfasst alle Materialien, Skript und Dozenten. Fahrt, Unterkunft- und Verpflegungskosten sind nicht Bestandteil der Kursgebühr. Voraussetzung für die Kursteilnahme ist der Besuch des Kurses "Basiswissen Erlebnispädagogik" oder der Nachweis einer vergleichbaren Qualifikation.

 

 

Fortbildungen

Preis Einzelfortbildung: 180,00 EURO

Dauer: 16 UE, Kurswochenende Freitag 19.30 Uhr - Sonntag 14.00 Uhr

Jedes Seminarwochenende bei eventus kann auch als einzelnes Fortbildungswochenende besucht werden.

Die Teilnehmer erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung mit Angabe der Stundenzahl und der Fortbildungsinhalte.

 

Step In

Einführungskurs in die Erlebnispädagogik

Kurspreis: 150,00 EURO

Dauer: 16 UE (Kurswochenende Freitag 19.30 - Sonntag 14.00 Uhr)

Der Kurs Step In ist kein regulärer Bestandteil der Aus- und Weiterbildung zum/zur "Geprüften Erlebnispädagogen/-in. Auf Wunsch wird dieser Kurs jedoch als Erweiterungskurs für die Ausbildung zum Erlebnispädagogen angerechnet.

 

Bildungsprämie  -  3.Förderphase ab 01.07.2014

Mit dem Ende 2008 aufgelegten bundesweiten Programm Bildungsprämie werden individuelle berufliche Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Weiterbildungsinteressierte, die die Fördervoraussetzungen erfüllen, können einen 50 %igen Zuschuss zu den Kursgebühren erhalten – maximal jedoch 500 €. Den Prämiengutschein können Sie kostenlos bei einer der bundesweit über 500 Beratungsstellen bekommen.

 

www.bildungspraemie.info  oder über die kostenfreie Service-Hotline 0800 – 2623000.

 

Bildungsscheck

Für Weiterbildungsteilnehmer mit Wohnsitz im Land Brandenburg ist unter Umständen auch eine Förderung von bis zu 70% durch die LASA - Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg möglich.

Weitere Informationen dazu im persönlichen Gespräch oder direkt bei der LASA.    

 

 

 

Unsere Dozenten

Iduna Bockemühl

  • 1. Vorstand eventus e.V.
  • Geprüfte Erlebnispädagogin
  • Dozentin EP an Fachschule f. Erzieher
  • Natur-Visionssucheanleiterin
  • Musikerin
  • M.A. Interkulturelle Musikvermittlung (Uni Hildesheim)
  • Diplom Medienberaterin (TU Berlin)
  • Waldorf Klassenlehrerin

Seminarleitung 

Dozentin in den Bereichen:

One world - One sound , Wildnis -Wald-Erleben, Natur, Team, Spiele, Intuitives Bogenschiessen, S.O.L.O. - Symbolische Naturarbeit, Step In, City Bound

 

Matthias Disch

  • Geprüfter Erlebnispädagoge
  • Dozent EP an Fachschule f. Erzieher
  • Theaterpädagoge
  • Sonderpädagoge (PH/Uni Heidelberg)
  • Germanist/ Historiker M.A. (Uni Freiburg)
  • Lebens- und Trauerbegleiter (JCI Zürich)
  • Heilpraktiker (Psychotherapie)
  • NLP Practitioner
  • Shiatsu Practitioner
  • Qi Gong Lehrer
  • Studienrat

Seminarorganisation

Dozent in den Bereichen:

Pädagogik, Wildnis - Wald - Erleben, Trekking, Intuitives Bogenschiessen, Kanu/Floßbau, S.O.L.O. -Symbolische Naturarbeit, City Bound

 

Philipp Partner

  • Geprüfter Erlebnispädagoge
  • Soziale Arbeit B.A. (FH "HAN" NL)
  • "Klever" Klettertrainer
  • "Klever" Bouldertrainer
  • Teamcoach

Pädagogischer Beirat

Dozent in den Bereichen:

Pädagogik, Team, Spiele, Step In

Seil, Top Rope Schein

 

Hannes Bever

  • Geprüfter Erlebnispädagoge
  • Erziehungswissenschaften B.A. (Uni Erfurt)
  • Systemischer Coach
  • Supervisor

Pädagogischer Beirat

Dozent in den Bereichen:

Pädagogik, Team, Spiele, Natur, Trekking

 

Jule Meyer

  • 2. Vorstand eventus e.V.
  • Geprüfte Erlebnispädagogin
  • Soziale Arbeit
  • Systemischer Coach

 

Dozentin im Bereich:

Spiele, Team

 

 

Claudia Bartholomeyczik

  • Theaterpädagogin
  • Fremdsprachenpädagogin
  • Dozentin/ Fortbildnerin
  • Gymnasiallehrerausbildung
  • Romanistin

 

Dozentin im Bereich:

Theater-Spiel

 

 

Lennart Hoeffgen

  • Wildnistrainer
  • Naturpädagoge
  • Studium Internationale Entwicklung (B.A.)

 

Dozent im Bereich:

Wildnis-Wald-Erleben, Natur

 

 

Metin Kitir

  • Geprüfter Erlebnispädagoge
  • Soziale Arbeit (FH)
  • Begleitung Klassenfahrten

 

Dozent im Bereich:

Spiele, Klassenfahrtspädagogik

 

 

Bert Trempler

  • Geprüfter Erlebnispädagoge
  • Outdoortrainer
  • Trainer f. Hochseilgärten
  • Bauingenieur (FH)

 

Dozent im Bereich:

Seil, Floßbau

 

 

Florian Mehlem

  • Geprüfter Erlebnispädagoge
  • Zirkuspädagoge
  • Erzieher

 

 

Dozent im Bereich:
Zirkus

Lester Balz

  • Begründer des Jugger Sports
  • Jugger-Trainer/ -experte
  • Pompfenbau
  • Grafik Designer

 

Dozent im Bereich:

Jugger

 

 

Teilnehmer Feedback

Feedback von Weiterbildungsteilnehmern:

 

  • "Mein Methodenkoffer ist voller! Es ist schön in einer Ausbildung direkt zu erleben, wie man helfend arbeiten kann."

 

  • "Diese Weiterbildung hat mir soooo viele Anregungen gegeben, so viele neue Methoden und mein Interesse für pädagogische Perspektiven richtig neu geweckt."

 

  • "Hat mich in meiner Persönlichkeit weiter entwickelt."

 

  • "Eine super Gruppe hat unvergessliche Momente ermöglicht!"

 

  • "Ich habe ein riesengroßes Repertoire an Möglichkeiten bekommen, wie ich mit Gruppen arbeiten kann."

 

  • "Super tolle und kompetente Ausbilder!!! Danke für Alles!!!"

 

  • "Diese Weiterbildung war: Eine prägende, bereichernde, inspirierende, unbezahlbare und verdammt gute TIME OF MY LIFE. Tausend Dank!"

 

  • "Die Ausbildung hat meinen Horizont erweitert, mich zur Reflektion angeregt und mich mit extrem vielfältigen, spannenden Menschen zusammengebracht. Dieses gemeinsame Jahr Lernen trägt weiter. "

 

  • "Ich fand viele neue Anregungen und Perspektiven auf die Natur, meine Mitmenschen und auf mich selbst. Volltreffer!"

 

  • "Diese Ausbildung hat mich professioneller werden lassen in der Anleitung von Gruppen und hat mich persönlich bereichert. Viel Spaß, neues Wissen, mehr Sicherheit!"  

 

FAQ Häufige Fragen

1) "Welche Fördermöglichkeiten gibt es?"

Fördermöglichkeiten sind immer von der individuellen Situation abhängig, unter anderem auch davon, in welchem Bundesland du lebst und arbeitest. In manchen Bundesländern ist eine Förderung aus Landesmitteln etwa über das LASA möglich. Wenn du ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von unter 20 000 €/Alleinstehende bzw. 40 000 €/gemeinsam Veranlagte hast und eine Arbeitszeit von mindestes 15 Wochenstunden, dann kommt für dich auch die Bildungsprämie in Höhe von 500€ Zuschuss in Frage. Bei einem zusätzlichen Eigenanteil von 500€ kannst du damit bei uns die Weiterbildung "Basiswissen Erlebnispädagogik" absolvieren. Die sechs absolvierten Kurse und die dafür bezahlten Kursgebühren werden im vollen Umfang auf die Ausbildung zum Erlebnispädagogen angerechnet. Manche bekommen ihre Weiterbildung auch ganz oder teilweise vom Arbeitgeber finanziert. Es lohnt sich auf jeden Fall bei diesem nachzufragen. Gerne stellen wir dir dafür eine Kursbeschreibung zur Verfügung, welche die mit dem Kursbesuch verbundenen Kompetenzen und Fähigkeiten auflistet. Eine Förderung der Weiterbildung als Qualifizierungsmaßnahme durch Jobcenter oder Arbeitsamt ist unseres Wissens nach nicht möglich. Doch lohnt es sich natürlich auch hier gegebenenfalls nochmals bei den entsprechenden Stellen nachzuhaken.

 

2) "Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Weiterbildungsangeboten bei eventus?"

Der Mittelpunkt unserer Weiterbildungsangebote ist die Ausbildung zum "Geprüften Erlebnispädagogen" mit Zertifikat. Diese hat einen Umfang von mindestens 192 Unterrichtsstunden und einem zusätzlichen Praxisanteil von etwa 80 Stunden. Diese Ausbildung richtet sich nach den verbindlichen Standards des Bundesverbandes für Erlebnispädagogik und stellt eine vollumfängliche erlebnispädagogische Zusatzausbildung/Weiterbildung dar. Daneben bieten wir auch eine Weiterbildung "Basiswissen Erlebnispädagogik" an. Diese Weiterbildung ist vor allem für jene gedacht, welche sich ein begrenztes erlebnispädagogisches Repertoire aneignen möchten, jedoch die Anforderungen der Vollausbildung scheuen. Gleichzeitig ist diese begrenzte Weiterbildung so konzipiert, dass über sie der Zugang zur Vollausbildung zum Geprüften Erlebnispädagogen auch für jene möglich wird, welche auf die Förderung durch die Bildungsprämie angewiesen sind. Hierzu beraten wir gerne. Gleichzeitig steht jedes Kursmodul als in sich abgeschlossener Lehrgang auch für all jene zur Verfügung, die keine umfängliche Weiterbildung absolvieren, sondern sich in ausgewählten Bereichen fortbilden wollen. Dies kann aus persönlichem oder beruflichen Interesse geschehen. Es kommt immer wieder vor, dass sich Teilnehmer nach dem Absolvieren einzelner Kurse irgendwann dann doch zur Vollausbildung entschließen. Dies ist ganz einfach, denn alle bei eventuszuvor absolvierten Kurse werden darauf angerechnet.

 

3) "Wie schwierig ist der Abschluss?"

Der Abschluss unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der Du dich auf die Ausbildung zum Erlebnispädagogen eingelassen hast und unterstützt deine eigene berufliche Qualifizierung. Der Abschluss ist so angelegt, dass jeder ihn bestehen kann. Er soll dazu helfen, dass Du wichtige Inhalte des Seminars nochmals rekapitulierst, dass du dich darin übst, exemplarisch ein erlebnispädagogisches Konzept zu erstellen, zu durchdenken, durchzuführen, zu reflektieren sowie die Ergebnisse zu präsentieren. Der Abschluss hilft Dir dich versiert und fundiert im erlebnispädagogischen Kontext zu bewegen und auszudrücken. Der Abschluss ist in drei Teile aufgeteilt: a) die schriftliche Ausarbeitung deines Praxisprojekts, b) die mündliche medienunterstützte Präsentation deines Abschlussprojekts  und c) die Praxisprüfung in der Kleingruppe.

 

4) „Was kann ich nach der Weiterbildung bei eventus?"
Das hängt von Deiner Vorbildung ab und davon, wie sehr Du dich in das jeweilige Thema vertiefst. In den Seminaren arbeiten wir hauptsächlich praktisch, mit dem Ziel, dass Du das Gelernte anschließend anwenden kannst. Wenn Du z.B. bei Spielen schon oft angeleitet und mit Gruppen gearbeitet hast, kannst Du dein Repertoire erweitern und deine Methodik verfeinern, wenn Du so etwas noch nie gemacht hast, musst Du natürlich üben und dadurch Erfahrung erwerben. Außerdem lernst Du wichtiges theoretisches Wissen über die jeweiligen Themengebiete und ihre erlebnispädagogische Anwendung. Du erlernst jede Menge erlebnis-pädagogischer Bausteine, die du in deinem Tätigkeitsfeld einbauen und miteinander kombinieren kannst.

Unsere Dozenten sind in der Ausbildung von Erziehern und Lehrern tätig. Viele unserer TeilnehmerInnen sind Sozialpädagogen, arbeiten als Lehrer oder als Erzieher im Hortbereich. Deshalb ist unsere Weiterbildung insbesondere auch für Menschen, welche in diesen Berufsfeldern tätig sind, besonders gewinnbringend.

Unsere Teilnehmer berichten darüber hinaus ganz allgemein, dass im Rahmen der Weiterbildung bei Ihnen Mut und Selbstvertrauen gewachsen sind, sich ihre Grenzen erweitert haben, sie in ihrem Handeln freier geworden sind, sie nicht nur an pädagogischer Kompetenz, sondern auch an persönlichem Profil gewonnen haben. Diese Selbstwahrnehmung können wir bei jedem Jahreskurs erneut bestätigen.

 

5) „Welche Voraussetzungen brauche ich?“
Öffne die Sinne, Entdecke Neues, begeistere Dich! 
Pädagogische Vorkenntnisse oder Erfahrung mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen sind zwar gut, aber nicht notwendig. Wir erwarten die Bereitschaft, sich auf eine Gruppe und ihren Prozess einzulassen und zu ihrem Wohl beizutragen.

Unsere Teilnehmer kommen aus allen möglichen Berufen, manche arbeiten pädagogisch, andere nicht; die einen bringen ihre Erfahrungen als Väter und Mütter mit, andere sind einfach neugierig. Die einen möchten die Erlebnispädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anwenden, anderen liegt es mehr daran mit Erwachsenen zu arbeiten. Wieder andere sehen die Weiterbildung auch als grundsätzliche Möglichkeit, ihr Erfahrungsspektrum und Repertoire zu erweiten.



6) „Welchen Vorteil habe ich mit einem eventus-Zertifikat?"

Wir halten uns an die Standards des Bundesverbandes Erlebnispädagogik (be) zur Qualifikation für Erlebnispädagogen. Sie definieren Qualitätskriterien für die erlebnispädagogische Weiterbildung auf dem Hintergrund des europäischen Qualitätsstandards für lebenslanges Lernen (EQL). Das eventus-Zertifikat „Geprüfte/r ErlebnispädagogIn“/ “Erlebnispädagoge Grundqualifikation GQ“ benennt alle gelernten Themen und die Praxiserfahrung. Für den Titel auf dem Zertifikat zählt die individuelle Vorbildung: Geprüfter Erlebnispädagoge wird, wer schon einen pädagogischen Beruf erlernt/studiert hat oder schon länger im Bereich Pädagogik und Soziales arbeitet. Die Bezeichnung „Grundqualifikation Erlebnispädagogik“ gilt für Absolventen, die noch keinen pädagogischen o.ä. Beruf erlernt oder darin gearbeitet, jedoch durch den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung erlebnispädagogische Kompetenz erworben haben. Diese Bezeichnungen sind verbandlich geregelt und stellen keinerlei Wertung dar.

7) „Warum ist das Zertifikat nicht staatlich anerkannt?"

Es handelt sich um eine Weiterbildung in einem relativ neuen Berufsfeld. Das Berufsbild des Erlebnispädagogen ist nicht staatlich anerkannt, jedoch ist es eine Zusatzqualifikation, welche von vielen Arbeitgebern sehr geschätzt wird. Eine staatliche Anerkennung gibt es nur bei Masterstudiengängen mit ep-Inhalt.

8) „Welche Pädagogik macht eventus?“

Unser Ansatz ist es, die Erlebnispädagogik ganzheitlich zu begreifen. So wie schon in Urzeiten Wildnisleben und kulturelle Techniken Hand in Hand gingen und miteinander verwoben waren, so verbinden wir bei eventus Naturerlebnis-, Abenteuer- und Wildnispädagogik mit künstlerisch-sozialem Zusammenarbeiten (z.B. durch Theater-Musik-Tanz-Zirkus-Kunsthandwerk-LandArt). Vielfältige erlebnispädagogische Medien und Techniken ermöglichen den vielseitigen Einsatz in Stadt und Land.

Der Befähigung mit allen Sinnen zu leben, mit weitem Herz und wachem Verstand gleichermassen der Welt zu begegnen und sie zu gestalten, gilt unser besonderes Augenmerk. Das lebenslange und handlungsorientierte Lernen sind die Grundlage für ein Erleben mit Kopf, Hand und Herz.

Die Ideen der Reformpädagogik, wie sie etwa von Kurt Hahn weiter entwickelt wurden, sind Grundlage unserer Arbeit. Unser Verständnis der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist durch die Waldorfpädagogik geprägt. So arbeiten wir genauso mit Elementen aus der Waldorfpädagogik wie der intuitiven Pädagogik und anderen Bereichen der Reformpädagogik (z.B. Reichwein, Montessori, Korczak).

Ebenso legen wir in unserer Weiterbildung Wert auf ein ökologisch verantwortungsvolles Naturverständnis und einen nachhaltigen Umgang  des  Menschen mit der Natur.

 

9) "Welchen Sinn hat ein Pratikum bei eventus?"

Das Praktikum bei eventus ist eine einmalige Chance unter fachlicher Anleitung ein bewährtes und fundiertes Konzept für Freizeiten, Klassenfahrten etc. kennen zu lernen, welches Du später in deinem eigenen beruflichen Umfeld weiter verwenden kannst. Hier lernst du exemplarisch die einzelnen Schritte von Campvorbereitung, Durchführung und Nachbereitung, kannst konkret mit Unterstützung erfahrener Erlebnispädagogen Elemente aus den Kursen einbringen, dein eigenes Praxisprojekt durchführen und dieses reflektieren. Das Praktikum bei eventusist sozusagen ein geschützter Rahmen für den Sprung aus der Theorie in die Praxis. Gleichzeitig lernst du hier den komplexen Aufbau eines mehrtägigen Projekts kennen. Darüber hinaus berichten so gut wie alle Teamer jeden Jahr erneut, wie viel Spaß ihnen die Mitarbeit bei einem eventus Camp gemacht hat. Zu guter Letzt werden bein einem eventus Camp deine Spesen übernommen und dur erhältst ein kleines Taschengeld.

 


10) „Was ist der Unterschied zwischen den Grundlagen- und den Erweiterungskursen?“ 


Alle Grundlagenkurse sind Pflichtkurse. Vier der Kurse decken den Bereich "Natur" ab, zwei Kurse den Bereich "Kultur" bzw. "Interkulturelles Lernen" die restlichen vier Kurse haben den Schwerpunkt "Soziale Interaktion". In den Grundlagenkursen werden Methoden, Spiele, Übungen vermittelt, welche meist ohne größeren Materialeinsatz bei den jeweiligen Zielgruppen einzusetzen sind. Die Erweiterungskurse sind Wahlpflichtkurse, die jedes Jahr in etwas unterschiedlicher Zusammensetzung angeboten werden. Mit den Erweiterungskursen geben wir den Teilnehmern die Möglichkeit, mit besonderen Bereichen der Erlebnispädagogik und deren Medien vertrauter zu werden, etwa bei Zirkus, beim Intuitivem Bogenschiessen oder dem Jugger. Beim Erweiterungskurs "Solo" wird ein Grenzgebiet der Erlebnispädagogik berührt, welches die Persönlichkeitsentwicklung in der Natur mit Hilfe von Ritualen im Blick hat und welches in unserer Zeit zunehmend an Bedeutung erfährt. City Bound nimmt Erlebnispädagogik im Erlebnisraum Großstadt in den Blick. Alle unsere Kursinhalte sind so ausgewählt und konzipiert, dass sie eine gute spätere Anwendung des Gelernten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Großststadt bzw. im Naturraum Ost- und Nordeutschlands erlauben.

 

11) „In welchem Zeitraum muss ich die Weiterbildung machen?“ 

Du kannst jederzeit in die Weiterbildung einsteigen. Im Zeitraum eines Jahres bieten wir min. 12 Kursmodule an. Nach dem Einstieg und der Entscheidung für die Weiterbildung sollten alle Kurse möglichst kontinuierlich besucht werden. Für den eigenen Prozess, den Gruppenprozess und die Seminarorganisation hat es sich als lohnend erwiesen, die Weiterbildung konsequent anzugehen und innerhalb von 12-15 Monaten abzuschliessen. In individuellen Notfällen (Familie, Krankheit, berufliche Belastung) 
kann eine Verlängerung des Weiterbildungszeitraumes mit der Seminarleitung abgesprochen und von dieser genehmigt werden. Für die Zulassung zur Abschlussprüfung ist der erfolgreiche Besuch von mindestens 10 Kursen zwingend erforderlich.

 


12) „Warum ist die Seminarreihe so günstig?“
Unsere Preise sollen für jeden erschwinglich sein. Als gemeinnütziger Verein der Volksbildung und der Erziehungshilfe möchte eventus die Verbreitung erlebnispädagogischer Methodik einem breiten Publikum zugänglich machen. So versuchen wir ein Fortbildungsangebot bereit zu stellen, welches von möglichst vielen Pädagogen in Anspruch genommen werden kann. Gleichzeitig ist es uns jedoch wichtig, auch unsere eigenen Dozenten angemessen für ihre gute Arbeit zu vergüten. Eine Kostenübernahme durch öffentliche Stellen ist darüber hinaus in manchen Fällen möglich und ist individuell anzufragen.



 

13) „Kann man nach der Weiterbildung bei eventus mitarbeiten?“

Wenn Projekte da sind, brauchen wir immer wieder Honorarkräfte. Wir sind auch mit mehr als 12 Jahren Wirken ein immer noch junger Verein, der sich gerne weiterentwickelt; wenn Du Ideen hast, die Du bei uns verwirklichen möchtest, bist du gerne willkommen. Ehemaligen Weiterbildungsteilnehmern bieten wir darüber hinaus die Möglichkeit, zu einem stark ermässigten Preis einzelne Themenwochenenden als Auffrischung, als eine Art Supervision oder einfach auch als Rückbindung des eigenen Tuns an eventus zu wiederholen.

 

14) „Was kosten Verpflegung und Unterkunft?“ 

Aus rechtlichen und organisatorischen Gründen sind Fahrt, Unterkunft und Verpflegung nicht Teil unseres Kursangebotes. Die Teilnehmer planen und organisieren die Verpflegung im Regelfall selbst. 
Übernachtung ist in Berlin mit Schlafsack und Isomatte meist umsonst -gegen kleine Spende für die Kaffeekasse, möglich, direkt am Seminarort. Bei Veranstaltungen außerhalb ist ein Preis von ca. 15 € pro Wochenende für die Unterkunft (Zelten) einzukalkulieren, zuzüglich den Kosten der Selbstverpflegung (ca. 10-12€ p.P/WE). Meist wird zusammen gekocht und werden die Kosten umgelegt. Einzelne Wochenenden wie Team (Seminarhaus aus inhaltlichen Gründen) erfordern eine höhere Kostenbeteiligung (ca 30-40€ p.P/WE).

 


15) „Kann ich bei eventus eine bereits begonnene EP-Weiterbildung von anderen Anbietern beenden?“
Um zu beurteilen, inwieweit die bisher erworbenen Qualifikationen mit unseren Angeboten übereinstimmen, führen wir gerne ein persönliches Gespräch. Danach entscheiden wir, was möglicherweise anerkannt werden kann.

 

16) "Werden frühere Fortbildungen, die ich bei eventus gemacht habe, anerkannt?"

Alle früheren Einzelfortbildungen/Fortbildungswochenenden, welche du bei eventus gemacht hast, werden selbstverständlich anerkannt, solltest du dich entschließen die gesamte Ausbildung zum Erlebnispädagogen zu absolvieren. Wir haben auch immer wieder einmal Abbrecher, die zu einem späteren Zeitpunkt dann doch die Ausbildung wieder aufnehmen. Auch dies ist möglich und die bisherigen Ausbildungsleistungen werden von uns berücksichtigt.